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Eine Garten-Transformation der besonderen Art

Himmelsspiegelung

 

 

 

 

 

Pennisetum am Teich

Zum Vergleich
Links die Situation vorher: Die alte Garten'gestaltung'hatte sich auf die übliche Einteilung "Zentralrasen mit ein paar Büschen außenrum" beschränkt. Die Rasenfläche war nichts als verschenkter Platz, zudem langweilig und pflegeintensiv. Da sie nach hinten steil abfällt, vermittelt sie ein äußerst "negatives", pessimistisches Grundgefühl.
Rechts der Stand der Arbeiten am Anfang der Winterpause

Auszug aus einer "ganz normalen" Wunschliste

 

Jedoch:

Der Garten hat ein paar kleine Probleme:
Über 15 % Gefälle, und:
Die einzige Zugangsmöglichkeit ist eine steile, schmale Stahltreppe!


Vorgaben, Planung und Mannschaft

Links nochmals die Ausgangssituation. ...mehr erschien damals einfach nicht machbar.

Die Planung schaffte es, sämtliche Wünsche und Träume realisierbar werden zu lassen.
Bild 3, der Plan;Bild 4: Geländeschnitt

... und die Mannschaft der Elshanis schaffte es, auch die Zugangsprobleme zu bewältigen!
Bild 2: Transport über die Zugangstreppe;
Bild 5: Verdichten der unteren Böschung.

Die ersten drei Tage

Die erste Arbeit - 5 to Rasensoden abheben und die Treppe hinauftragen (dort stand ein Container bereit) - war nach ein paar Stunden geschafft.

Nach dem Einmessen und Durchnivellieren begann der Aushub für die Punktfundamente fürs Holzdeck und den Steg.
Die 13 massiven Fundamente waren schon am zweiten Tag fertig gegossen.

Der Teichaushub und die neue Geländemodellierung gingen Hand in Hand - wenn auch zäh, denn wir hatten es in den oberen Zentimetern mit Lehmboden, darunter aber mit waschechtem Ton zu tun; trotzdem war am Abend des (langen) dritten Tages auch die (gemauerte) Uferlinie fertig. Aber wir auch!

Vlies und Folie - ein Kinderspiel
Das Auslegen mit Vlies und Folie war eigentlich ein Kinderspiel - ganz im Gegensatz zum Die-Treppe-Runtertragen der Folie. Und der Tonboden hat ja auch seine Vorzüge: als Teichbodensubstrat war er hervorragend geeignet. ...als Schutz für die Folie war unter dem Substrat noch eine Lage Vlies eingebaut worden.
Substrat, Ufer und Bachlauf

Entsprechend wurde das Substrat in den Flachwasserbereichen eingebracht. Mehrere Anhänger voll Kies wurden die Treppe herunter getragen und fanden Verwendung bei der Ausbildung der Kapillarsperre und im Bereich des künftigen Holzdecks. (Dort war unter dem Kies - selbstverständlich - ebenfalls Vlies verlegt worden.)

Gleichzeitig wurde der Bachlauf festgelegt, Aushub, Vlies, Folie, Substrat einbringen, Ufer erstellen - und dann, am Nachmittag des vierten Tages, der Testlauf! ...

Der fünfte Tag

Am fünften Tag wurde in Zusammenarbeit mit den Garteneigentümern das Holzdeck und der Steg gebaut. (Das Lärchenholz stammt übrigens von der Holzhandlung Georg Albrecht in Poxdorf)
...Übrigens: Der Balken für den Steg war noch nicht fixiert!

Diese Bildern beweisen, dass auch bei äußerst effizientem, durchorganisiertem Arbeiten noch Platz für Späße und Geselligkeit bleibt - aber vor allem eine große Zufriedenheit mit dem Erreichten.
An dieser Stelle nochmals Dank für die perfekte Zusammenarbeit und für die wunderbaren Brotzeiten!

Das war der Stand der Arbeiten am Anfang der Winterpause.

Auch wenn der Garten erst zu 'leben' beginnen wird mit seiner künftigen Artenvielfalt - schon jetzt kann sich der Himmel im Teich spiegeln. Schon jetzt wird das Holzdeck häufiger aufgesucht als zuvor der Rasen. Schon jetzt wirkt der Garten wesentlich größer, bietet unterschiedlichste Blickwinkel - und viel Vorfreude auf das, was nächstes Jahr passieren wird!

 

Der 'Rahmen' des neuen Gartens steht jetzt. Aber im Winter ruhte der Teich.

... jedoch die Arbeit ruhte nicht: Der Pflanzplan entstand.
Er wies jeder der über 400 Einzelpflanzen (über 60 verschiedene Arten und Sorten) ihren genauen Platz zu und berücksichtigte alle Wünsche und Ansprüche: Farben und Farbübergänge, Kontraste und Harmonien, natürlich in Einklang mit den Boden-, Licht- und Vergesellschaftungsansprüchen der Pflanzen.

Es folgten 55 Trittplatten und ein ganzer Haufen Steine für Trockenmauern und natürlich wirkende Steingruppen.

Und so sah es direkt nach der Pflanzung der 'Landpflanzen' aus.


Wasser-pflanzen kamen erst im Juni (Wasser-
temperatur!) Allerdings:
Es hagelte beim Pflanzen!
Der Bachlauf könnte gar nicht natürlicher aussehen - richtig einwachsen muss er halt noch.

Das Spiel der Kontraste und Harmonien ist jetzt schon klar erkennbar

Dieser Garten fasziniert.

Besonders freute ich mich über eine e-mail: "Schau mal... mein Patenkind (10 Jahre) hat unseren Garten gemalt! ... "

Oben: Alchemilla mollis, der Frauenmantel.
Er heißt übrigens Alchemilla, weil seinerzeit tatsächlich Alchemisten versuchten, aus den Wassertropfen, die sich in den Blättern sammelten, Gold zu destillieren. Hat zwar nicht geklappt, aber das mindert nicht die Schönheit dieser vergänglichen Diamanten.